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Tabellenkalkulation und mathematische Abstraktion

Posted by Erich Neuwirth on 4. Februar 2016 in Allgemein |

Diesmal ist ein bisschen was „härteres“; nämlich ein Artikel, den ich für eine Mathematik-Informatik-Didaktik-Zeitschrift geschrieben habe. Und noch dazu in Englisch. Also ist er eigentlich für ein Mathematiker-Fachpublikum bestimmt. Wenn ich etwas Didaktisches schreibe, dann bemühe ich ich immer sehr, die Inhalte so verständlich wie möglich darzustellen, deswegen trau ich mich etwas.

Dass ich so einen Artikel auch einer nichtfachlichen Öffentlichkeit anbiete ist ein Testballon. Deswegen sind Rückmeldungen für mich sehr wichtig. Also bitte kommentieren sie den Text.

Auf die Idee, das zu veröffentlichen, bin ich gekommen, weil es auf twitter eine angeregte Diskussion darüber gab, wem, wie und unter Betonung welcher Aspekte man Mathematik heutzutage vermitteln sollte. Ich habe da (in stark verkürzter Form) den Abschnitt 3 dieses Artikels über Tabellenkalkulation und mathematische Notation als Beispiel für etwas, das mir wichtig ist, gebracht.

Also bitte: halten sie sich nicht zurück, kommentieren sie den Artikel.

In der Mathematik ist es übrigens schon so, dass man nicht alles beim ersten mal lesen versteht. Wenn ihnen also manches beim ersten mal lesen unverständlich ist und ihnen um die Zeit nicht zu schade ist, lesen sie es doch bitte ein zweites Mal.

Und hier ist endlich das Link: Spreadsheets as Tools for Constructing Mathematical Concepts

1 Comment

  • Heinrich Steininger sagt:

    Interessanter Artikel und ich sehe da einiges an Potential.
    Ganz wichtig erscheinen mir zwei Aspekte: Die Schüler sollten dazu gebracht werden, sich Fragen zu stellen und diese dann (erforderlichenfalls unter Anleitung) selbst beantworten. Quasi als spannendes Rätsel. So ist zu hoffen, dass ein begeisternder Aha-Effekt und eine Form von Erkenntnis entstehen. Wichtig wäre es, zusätzlich zu einer (beispielsweise über „goal-search“) gefundenen Lösung auch den mathematischen Hintergrund ein wenig auszuleuchten.

    Und Excel bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die skizzierten Ansätze weiter zu treiben. Nur zwei davon im Kontext der angeführten Beispiele: Mit bedingter Formatierung können die Felder des Pascalschen Dreieck mit geradem und ungeradem Inhalt unterschiedlich eingefärbt werden. Das entstehende Muster ist durchaus attraktiv.
    Beim Goldenen Schnitt kann man sich durch ein Punktdiagramm mit Verbindungslinien die betrachteten Objekte zeichnen lassen und so die gefundene Lösung auch visuell überprüfen.

    Noch eine Anmerkung zum Bezug zur Anwendbarkeit im „real life“. Paul Lockhart sieht das in seinem „Lament“ doch etwas anders. Für ihn ist Mathematik um ihrer selbst willen völlig ausreichend. Und das kann sehr gut nachvollziehen.

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