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Mandatsverteilung der Nationalratswahl 2017

Posted by Erich Neuwirth on 21. Oktober 2017 in Allgemein |

Ich habe das Mandatsermittlungsverfahren der NRW 2017 in Excel implementiert.

Hier gibts die Arbeitsmappe zum download.

Das kann von Interesse sein weil z.b. der standard hier schreibt, dass die Liste PILZ 3 Mandate über Landeslisten erreicht hat. Es sind aber 5, wie man in dem entsprechenden Arbeitsblatt überprüfen kann.

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Wahlhochrechnung und Briefwahl

Posted by Erich Neuwirth on 11. Oktober 2017 in Allgemein |

Es hat sich herumgesprochen, dass meine 17-Uhr-Hochrechnung bei ServusTV nur die Urnenewahl hochrechnen wird. Ab 18 Uhr wird diese Hochrechnung aber auch eine Abschätzung der Briefwahlstimmen inkludieren.

Warum mache ich das?

Zur Abschätzung der Briefwahlstimmen verwendet man hochgerechnete Urnenergebnisse der Bundesländer und Erfahrungswerte für den Zusammenhang zwischen Urnenstimmen und Briefwahlstimmen. Vor 18 Uhr haben wir keine oder nur sehr wenige Wiener Ergebnisse und daher keine Hochrechnung für Wien, die gut genug ist, darauf eine Briefwahlabschätzung aufzubauen.

Ab 18 Uhr sollten uns dann ausreichend Wiener Ergebnisse sowohl für eine genauere Wien-Hochrechnung als auch für eine Briefwahlabschätzung zur Verfügung stehen.

Spenden für Liste Kurz: wieviele große, wieviele kleine.

Posted by Erich Neuwirth on 25. September 2017 in Allgemein with Comments closed |

Hinweis: Die Daten wurden am 10. Oktober auf den neuesten Stand gebracht.

Die Liste kurz erwähnt immer wieder, dass 90% der Spenden, die sie erhalten hat, von Kleinspendern kommen. Ich habe mir die Daten angesehen. Meine Analyseergebnisse gibts hier.

Wie bekommen die Parteien ihre Mandate zugewiesen

Posted by Erich Neuwirth on 19. September 2017 in Allgemein, Statistische Fakten zur Politik with Comments closed |

Bei Nationalratswahlen werde ich immer wieder gefragt:
Wie wird bei der Nationalratswahl die Mandatszahl der Parteien aus den Stimmenzahlen errechnet?
Und dann gibt es noch eine Zusatzfrage:
Wie wird ermittelt, wer von der Bundesliste, von den Landeslisten und von den Regionalwahlkreislisten erhält ein Mandat?

Die detaillierte Beschreibung findet man in der Nationalratswahlordnung. Allerdings muss man sich da durch 129 Paragrafen durcharbeiten. Deshalb schreibe ich hier eine Zusammenfassung, die auch zu erklären versucht, was der Grund für die scheinbar komplizierten Verfahrensvorschriften ist.

Das Verfahren ist 3-stufig, und auf jeder Stufe kommt ein etwas anderes Verfahren zum Einsatz.

Ich erkläre zunächst einmal, welche Rechenverfahren zur Mandatsvergabe in Österreich eingesetzt werden (oder wurden).

Gemeinsam ist allen beschriebenen Verfahren, dass (in jeweils einer regionalen Einheit) eine Wahlzahl ermittelt und dann die Zahl der Mandate der einzelnen Parteien bestimmt wird, indem man die Stimmenzahl durch die Wahlzahl dividiert und abrundet.

Dazu gibt es 2 Typen von Verfahren: solche, die nur die Zahl der gültigen Stimmen (oder die Summe der Stimmen der zur Mandatsverteilung zugelassenen Parteien) verwendet, und solche, die die Stimmen der Parteien verwenden.

Das Verfahren nach Hare ist am einfachsten zu verstehen: Die Zahl der gültigen Stimmen wird durch die Zahl der zu vergebenden Mandate dividiert.

Beim Verfahren nach Hagenbach-Bischoff errechnet man die Wahlzahl, indem man die Gesamtstimmenzahl durch (Anzahl der Mandate + 1) dividiert (und in jedem Fall aufrundet).

Wodurch unterscheiden sich Hare und Hagenbach-Bischoff? Die Wahlzahl bei Hare ist (besonders bei wenigen zu vergebenden Mandaten) kleiner. Wenn in einem Wahlkreis 4 Mandate zu vergeben sind, dann ist die Hare-Wahlzahl 1/4 der Stimmen, die Hagenbach-Bischoff-Wahlzahl 1/5 der Stimmen. Die Mandate sind bei Hagenbach-Bischoff also „billiger“.

Das Verfahren nach d’Hondt ist etwas komplizierter. Wenn man 183 Mandate zu vergeben hat, dann bildet man für jede Partei die Zahlenfolge Stimmenzahl, Stimmenzahl / 2, Stimmenzahl / 3, …, Stimmenzahl durch 183, wirft alle diese Zahlenreihen in einen Topf und sucht die 183-größte dieser Zahlen. Das ist dann die Wahlzahl. Warum tut man das? Man kann mit etwas Mathematik nachweisen, dass das die größtmögliche Wahlzahl ist, mit der man gerade alle 183 Mandate vergeben kann. Das d’Hondt-Verfahren heißt in den USA übrigens “Jeffersson method”, weil Thomas Jefferson diese Methode schon früher als Victor d’Hondt eingeführt hat.

Das Mandatsermittlungsverfahren der österreichischen Nationalratswahlordnung kombiniert Hare und d’Hondt.
Es gibt die 3 Hierarchieebenen Regionalwahlkreis, Landeswahlkreis (ein LWK besteht jeweils aus mehreren Regionalwahlkreisen) und Bundesgebiet. Zunächst wird die Wahlzahl nach Hare in allen 9 Landeswahlkreisen (=Bundesländern) berechnet und mit dieser Wahlzahl werden die Mandate in den einzelnen Regionalwahlkreisen eines Bundeslandes die Mandate vergeben. Entsprechend viele Kandidaten von den Regionalwahlkreislisten erhalten Mandate.

Im zweiten Ermittlungsverfahren werden wieder die Landeswahlkreis-Wahlzahlen verwendet und damit die Mandate im Bundesland vergeben. In den meisten Fällen gibt es für die Parteien mehr Landeswahlkreismandate als Regionalwahlkreismandate in diesem Bundesland. Diese (Überschuss-)Mandate erhalten Kandidaten von den Landeslisten.

Im dritten Ermittlungsverfahren werden dann alle 183 Mandate mittels d’Hondt vergeben. Wieder werden die schon über die Landes- und Regionalwahlkreise vergebenen Mandate angerechnet, und nur die Überschussmandate (also die Differenz der Mandate laut 3. Ermittlungsverfahren und der Summe der Landes- und Regionalwahlkreismadate) werden über die Bundesliste vergeben.

Am 2. und 3. Ermittlungsverfahren dürfen nur Parteien teilnehmen, die mindestens ein Regionalwahlkreismandat oder bundesweit 4% der Stimmen erzielen konnten.

Wenn man nur das Mandats-Gesamtergebnis berechnen will, dann reicht in den meisten Fällen das 3. Ermittlungsverfahren, und dazu benötigt man nur das bundesweite Gesamtergebnis. Der Ausnahmefall träte beispielsweise ein, wenn eine Partei zwar Regionalwahlkreismandate erzielte, aber keine Bundesliste eingereicht hätte. Das ist aber meinem Kenntnisstand seit Gültigkeit dieser NRWO bisher nicht geschehen.

Sie können ein Excel-Workbook herunterladen, in dem alle diese Berechnungen durchgeführt werden.

Die Berechnungen gibt es da in zwei Varianten:
Zuerst nach der Gebietseinteilung und den Mandatszahlen der NRW 2013.
Inzwischen stehen aber neue Volkszählungsergebnisse zur Verfügung, und die administrative Einteilung Niederösterreichs in Bezirke wurde geändert. Aufgrund dieser Änderungen ändert sich die Zahl der Mandate, die in Regional- und Landeswahlkreisen vergeben werden.

Die zweite Variante der Berechnungen im Workbook berechnet die Mandatsverteilung mit den Stimmenzahlen von 2013 und der Gebietseinteilung und Mandatszuteilung von 2017.

Pressestunde – nochmals VfGh-Präsident Holzinger zur Wahlaufhebung

Posted by Erich Neuwirth on 10. September 2017 in Allgemein with Comments closed |

VfGh-Präsident Holzinger hat heute in der Pressestunde noch einmal zur Aufhebung der Bundespräsidentenwahl Stellung genommen. Er hat im Wesentlichen gesagt, dass die Wahl aufgehoben werden musste, weil man den vielen Mitgliedern und Leitern der Wahlbehörden nicht ungestraft durchgehen lassen kann, dass sie die Wahlgesetze nicht einhalten.
Dass die Nichteinhaltung von Gesetzen geahndet werden muss ist natürlich richtig. Soweit ich weiß wurden auch ensprechende Verfahren eingeleitet.
Wenn da alle, die Gesetze verletzt haben, auch bestraft werden, ist das auch geschehen.
Aus der erforderlichen Ahndung von Gesetzesverstößen die Notwendigkeit der Wahlaufhebung abzuleiten, erscheint mir jedoch nicht zwingend.

In Diskussionen in Alpbach habe ich noch ein weiteres Argument gehört.
Wäre die Wahl nicht aufgehoben worden, dann hätte das Hofer-Lager längere Zeit hindurch behauptet, um den Sieg betrogen worden zu sein. Auch wenn dieses Argument etwas für sich hat, sollte es aber in einem Gerichtsverfahren keine Rolle spielen.

Was wissen wir über die Kandidat_innen zur Nationalratswahl?

Posted by Erich Neuwirth on 9. September 2017 in Allgemein with Comments closed |

Das Bundesministerium für Inneres (BMI) hat auf seinen Webseiten zur Nationalratswahl 2017 Listen der Kandidat_innen veröffentlicht. Offiziell zuständig für diese Listen ist die Bundeswahlbehörde, das BMI agiert nur als ausführendes Organ.
Diese Listen enthalten Details zur Kandidatur wie der Partei, Bundesliste, Landeswahlkreis und Regionalwahlkreis, und außerdem Geburtsjahr, Beruf, Titel und Wohnort. Das Geschlecht läßt sich aus dem Vornamen ermitteln.

Zusammenfassung der Ergebnisse
Insgesamt kandidieren 4047 Personen, davon 1604 Frauen und 2443 Männer.

Wir untersuchen im folgenden nur jene 10 Parteien, die bundesweit kandidieren.

Für diese Parteien kandidieren 3964 Personen, davon 1583 Frauen und 2381 Männer.

  • Die 4 Parteien SPÖ, ÖVP, FPÖ und GRÜNE haben jeweils zwischen 550 und knapp über 700 Kandidat_innen, die NEOS, FLÖ und KPÖ zwischen 350 und 400.
  • Bei den Bundeslisten fällt auf, dass die ÖVP im Vergleich zu den anderen größeren Parteien deutlich weniger, nämlich nur 100 Kandidat_innen hat. SPÖ, FPÖ, und NEOS haben mindestens 300, GRÜNE genau 183.
  • Die Frauenquote beträgt sowohl insgsamt als auch auf den einzelnen Ebenen bei SPÖ, ÖVP und GRÜNEn ungefähr 50%, bei FPÖ und NEOS ungefähr 25%.
  • Das Durchschnittsalter über alle untersuchten Parteien beträgt sowohl bei Männern als bei Frauen 45 Jahre.
  • Bei SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen ist der Unterschied kleiner als 2 `Jahre, Bei NEOS sind die Frauen im Schnitt um 3 Jahre älter, bei FLÖ noch mehr.
  • Bei PILZ und GILT sind die Männer im Schnitt um mindestens 4 Jahre älter.
  • Fast 50% Akademikeranteil haben GRÜNE, NEOS und PILZ. Bei SPÖ und ÖVP sind ungefähr ein Drittel der Kandidat_innen Akademiker.
  • Bei den GRÜNEn ist der Akademikeranteil bei den Frauen mehr als die Hälfte, bei den Männern nur etwas mehr als ein Drittel, bei PILZ ist es umgekehrt.

Die Tabellen und Grafiken, die diese Ergebnisse detaillierter erläutern, gibts auf www.wahlanalyse.com.

Nochmals statistische Nachlese zur Bundespräsidenten-Wahlaufhebung

Posted by Erich Neuwirth on 8. Mai 2017 in Allgemein with Comments closed |

Ich habe meine statistischen Überlegungen zur Aufhebung des 2. Wahlgangs der Bundespräsidentenwahl jetzt in einem interaktiven Dokument
aufbereitet.

Gerhart-Bruckmann-Preis

Posted by Erich Neuwirth on 29. März 2017 in Allgemein with Comments closed |

Ich habe – worüber ich mich sehr freue – den Gerhart-Bruckmann-Preis 2017 „für Aktivitäten, die dazu beigetragen haben, den Stellenwert der Statistik in der Öffentlichkeit zu verbessern“ verliehen bekommen.

Hier das Link zu meinen Festvortrag und den Details zu diesem Preis

Ein kurzes Video (© Martin Troger) vom Ende der Laudatio, die Gerhart Bruckmann gehalten hat, gibts auch.

Brauchen wir spezielle Taschenrechner im Mathematik-Unterricht?

Posted by Erich Neuwirth on 6. Februar 2017 in Allgemein with Comments closed |

Vor einigen Tagen war ich auf Twitter eine Diskussion zum Thema „Schultaschenrechner” verwickelt.
Ausgangspunkt war ein Artikel auf heise.de

Dieses Thema hat zwei Aspekte; als erstes den, der in dem Artikel angesprochen wird:
Sind diese Rechner durch das Duopol der Hersteller nicht eigentlich viel zu teuer?

Das wichtigere Thema ist allerdings: ist diese Art von Taschenrechner überhaupt ein sinnvolles und zeitgemäßes Hilfsmittel?

Die anspruchsvollen Taschenrechner vom Casio und Texas Instruments,
die in der Sekundarstufe II verwendet werden, decken normalerweise
drei mathematische Teilbereiche ab:

  • Numerisches Rechnen, mit Winkel-, Exponential- und Logarithmusfunktionen
  • Funktionsschaubilder
  • algebraisches Rechnen (Termumformungen, Lösen von Gleichungen)

Auf den besonders gut ausgestatteten Geräten gibt es dann auch noch
Module zu dynamischer Geometrie.

Mit diesen Geräten gibt es aus didaktischer Sicht ein fundamentales Problem:
Außerhalb des Schulunterrichts werden sie praktisch nirgends verwendet.
Die Schule vermittelt also im Mathematikunterricht als eine der zentralen Botschaften: In Mathematik in der Schule verwenden wir Werkzeuge, die kein Mensch außerhalb der Schule je verwendet.

Dabei gibt es dieselben mathematischen Werkzeuge auch auf Geräten, die die meisten Schüler(innen)? schon haben: Smartphones und Tablets.
Für diese Geräte gibt sehr viele Apps, die all das abdecken, was die Taschenrechner können.
Da fast alle diese Geräte auch schon eine Kamera eingebaut haben können sie sogar noch mehr:
Photomath und Mathpix können mathematische Ausdrücke abfotografieren, erkennen und dann weiterbearbeiten. Man kann also eine eine gedruckte Gleichung oder sogar eine
auf Papier mit der Hand geschriebene Gleichung abfotografieren und dann von der App lösen lassen. Wenn man will kann man sich den Lösungsweg sogar Schritt für Schritt vorführen lassen.

Für dynamische Geometrie gibt es GeoGebra.

Es gibt also Geräte, die die meisten Schüler(innen)? schon selber haben, die man direkt im Mathematikunterricht einsetzen könnte. Die jungen Leute würden also sehen, dass Geräte, die in ihrem Alltag außerhalb der Schule eine wesentliche Rolle spielen, auch im Mathematikunterricht eine entscheidendene Hilfe sein können.

In vielen Schulen ist allerdings der Gebrauch vom Handys während der Unterrichtszeit strikt verboten. Statt Mühe darauf zu verwenden, schulisches und außerschulisches Leben miteinander zu verbinden sperrt die Schule außerschulisches Leben aus!

Ein möglicherweise vorgebrachtes Argument, nämlich dass es sich bei den Smartphones und Tablets der Schüler(innen)? um Produkte verschiedener Herstellen handelt und daher nicht alle dieselben Werkzeuge zur Verfügung hätten beruht auf einem Missverständnis. Das mathematische Werkzeug ist das Programm, nicht der Rechner oder das Smartphone, und die angeführten Apps gibt es sowohl für Android als auch für iOS, also für praktisch alle gängigen Smartphones und Tablets.

Beim Rechnereinsatz im Mathematik-Unterricht sollte man aber vor allem Folgendes bedenken: Im Leben außerhalb der Schule wird der überwältigende Anteil aller Aufgaben, bei denen gerechnet werden muss, mit Excel (von Microsoft) gerechnet. Das ist DAS Standard-Werkzeug für numerisches Rechnen. Das wirkt sich auf den Mathematikunterricht bisher nur in sehr geringem Umfang aus. Excel deckt die Bereiche numerisches Rechnen und Funktionsschaubilder vollständig ab, und es bietet einige zusätzliche Möglichkeiten.

Und es ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar, passt also eine Smartphone/Tablet-Strategie.

Es gibt heute wirklich keinen ernstzunehmenden Grund mehr, spezielle Taschenrechner für den Mathematikunterricht anzuschaffen.

P.S.: Vielleicht haben sie sich gewundert, warum da Schüler(innen)? steht.
Das ist der Mechanismus, den ich fürs gendersensible Schreiben verwende. Er kommt aus der Informatik und heißt „reguläre Ausdrücke”. Wenn eine Buchstabenfolge in Klammern steht und unmittelbar danach ein Fragezeichen, dann bedeutet das, dass diese Buchstabenfolge an dieser Stelle einmal (nicht öfter) oder eben nicht vorkommen kann. Ein geklammerter Ausdruck mit gleich danach einem Plus-Zeichen heißt, dass dieser Ausdruck mindesten einmal, aber auch öfter, nämlich beliebig oft vorkommen kann.
(ha)+ kann also ha, haha, hahaha, hahahaha … sein.

PISA in Österreich – Geschlecht und Schultyp

Posted by Erich Neuwirth on 1. Februar 2017 in Allgemein with Comments closed |

Im falter 5/17 ist ein Artikel von mir zum Thema PISA erschienen. Der Artikel ist allerdings nicht gratis zu lesen.

In diesem Artikel wird auch auf erweiterte Analysen und die notwendigen Daten in diesem Blog verwiesen.

Einen Teil der erweiterten Analyse (sämtliche PISA Ergebnisse aus allen EU-Staaten) gibts in einem früheren Blogbeitrag.

Hier noch die zusätzliche erweiterte Analysen, nämlich sämtlich PISA-Ergebnisse aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften aus Österreich, gegliedert nach Schultyp.

Die Ergebnisse für 2009 sind laut OECD mit großer Vorsicht zu interpretieren, durch eine Boykottaufruf wurde ein Teil der Ergebnisse
höchstwahrscheinlich verfälscht.

Die letzte dieser Tabellen gibt die Anteile der Schüler in den einzelnen Schultypen an (Sonderschüler und Schüler mit unbekanntem Schultyp wurden vor den Berechnungen aus den Daten ausgeschieden).

Interessant ist auch die Analyse getrennt nach Geschlechtern:

Die beiden Anteilstabellen am Schluss geben einmal die Anteile derr Schultypen berechnet an Mädchen und Burschen getrennt und einmal berechnet an allen Schülern und Schülerinnen gemeinsam an.

Unterschiede zwischen den Verteilungen der Werte erkennt man einfacher mit grafischen Darstellungen, nämlich mit Dichteschaubildern. Die Kurven geben an, in in welchen Bereichen der PISA-Scores es mehr und in welchen Bereichen es weniger Schüler gibt.

Die senkrechten Linien markieren die Mittelwerte aus den eben engeführten Tabellen.
Fürs Lesen schaut das getrennt nach Schultypen so aus:

Man sieht ganz deutlich, dass es zwischen den einzelne Schultypen große Leistungsunterschiede gibt.

nach Geschlechter getrennt schauen die Verteilungen so aus.

Für Mathematik ergibt sich folgendes Bild

Für die Naturwissenschaften schein die Verteilungen so aus:

Die Daten für diese Analyse können sie als Excel-Arbeitsmappe herunterladen.

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